| Diagnose Hausstauballergie – muss jetzt alles raus? Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass diese Diagnose bei vielen Menschen eine große Verunsicherung auslöst. Schnell gibt es die pauschale Empfehlung, alles, was irgendwie ein Staubfänger sein könnte, rauszuschmeißen, auch Pflanzen, Dekoartikel, weiche Teppiche, kurz, alles was die Wohnung erst richtig behaglich macht. So viel „Antisepsis“ muss aber gar nicht sein.
Muss der Fußboden abwaschbar sein? Lange hat man Hausstauballergikern empfohlen, Teppichboden auf jeden Fall zu vermeiden. Heute weiß man: wenn der Parkett-, Laminat- oder Fliesenboden nicht ständig feucht gewischt wird, kann Staub dort umso besser aufwirbeln und die Luft belasten mit Milbenkot. Teppichboden hingegen hält den Staub eine Weile fest. Wichtig ist allerdings, dass der Teppichboden und gegebenenfalls die Verklebung an sich keine Schadstoffe abgeben. Allergiker sind vorbelastet und können hierauf sensibler reagieren. Für Teppichboden gilt: häufig saugen. Gute Staubsauger, die für Allergiker geeignet sind, empfehlen die Verbraucherberatungen. Wenn es möglich ist, diese Arbeit delegieren.
Kann man auch Polstermöbel mit Neem AntiMilb® behandeln? Man kann, aber erst sollte man mit einem handelsüblichen Milbentest aus der Apotheke überprüfen, ob das Problem dort überhaupt auftritt. Ca. 70 % der Hausstaubmilben in einer Wohnung halten sich im Bett auf, der Rest verteilt sich auf Polster, Vorhänge, Teppichboden u.ä. Ist die Besiedelung von relevanter Menge, gilt ähnliches wie für die Behandlung gebrauchter Matratzen: Milbenkot absaugen lassen am besten von einer spezialisierten Firma. Je nach Polsterstoff kann aber unter Umständen das Spray nicht haften, das gilt besonders für sehr glatte Stoffe. Hier hilft nur Ausprobieren.
Muss ich auf alles Natürliche verzichten? Müssen Sie nicht, mit Neem AntiMilb® haben Sie ein Mittel an der Hand, dass Sie die Vorzüge natürlicher Materialien in der Wohnung genießen lässt. Wenn ärztlich abgeklärt ist, dass Sie darauf nicht allergisch reagieren, spricht nichts gegen eine wohnliche Ausstattung mit Natur, da diese Materialien bei vielen Menschen eine sehr angenehme, auf die Psyche beruhigende Wirkung haben. Wenn Sie darauf achten, dass keine Schadstoffe aus der Wohnumgebung Ihre Gesundheit auf Dauer belasten, gibt es wenig Besseres als Natur. Möchten Sie mehr wissen über Schadstoffe in der Wohnumgebung und wie man sie vermeiden kann, dann lesen sie unseren Ratgeber Ökologisch Einrichten.
|